Elternbrief zum Schulanfang – Elterninfo 12

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Schülerinnen und Schüler,

das Team der Marienschule heißt Sie und euch recht herzlich zum Schuljahr 2020/21 willkommen.
Wir wünschen allen ein erfolgreiches Arbeiten, auch wenn wir weiterhin unter etwas ungewohnten Bedingungen in die Schule gehen.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (MSB) hat zur Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten ein Faktenblatt herausgegeben. Für gewöhnlich stellt das Ministerium auch auf seiner Homepage (https://www.schulministerium.nrw.de ) die allgemeinen Vorgaben online. Allerdings sind diese bisher noch nicht auf der Seite eingestellt. Wahrscheinlich werden diese in Kürze dort abrufbar sein.

Das Kollegium hat sich in den letzten Tagen mit den Vorgaben auseinandergesetzt. Mit diesem Elternbrief möchten wir Sie nun, soweit es zu dem jetzigen Zeitpunkt geht, informieren.

In dem Faktenblatt steht zu Beginn:
„Im Schuljahr 2020/2021 soll der Schul- und Unterrichtsbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden. (…) In der Praxis muss das bedeuten, dass für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen in ganz Nordrhein-Westfalen Unterricht nach Stundentafel stattfindet.(…)“

Am Mittwoch, 12.08.2020 haben die Klassen 2 – 4 vier Schulstunden.

Die Einschulung der neuen Erstklässler findet am Donnerstag, 13.08.2020 ab 9:30 Uhr statt.

Es werden organisatorische Dinge besprochen und auch der Stundenplan wird ausgeteilt. Dieser gilt ab Donnerstag, 13.08.2020.
Schulsport wird bis zu den Herbstferien im Freien stattfinden.
Schwimmunterricht fällt leider bis dahin, z. T. aufgrund von Renovierungsarbeiten, komplett aus.

Es besteht nun eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz (vorerst bis zum 31.08.2020 befristet). Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind immer eine saubere Maske mit in der Schule hat.

Kommt Ihr Kind einmal aus Versehen ohne Mund-Nasen-Schutz in die Schule, ist dies nicht weiter schlimm. Die Schule hat eine gewisse Anzahl für den Bedarfsfall vorrätig. Wir stellen Ihnen diese Reserve mit 1 € pro Stück in Rechnung. Sobald die Schülerinnen und Schüler ihre festen Plätze eingenommen haben, darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden. Soweit es geht, wird die Abstandregel von 1,5 Metern eingehalten. Informationen zum hygienisch einwandfreien Umgang hierzu gibt es z.B. unter

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasenbedeckungen.

html?L=0#c12767).

In den Klassen besteht eine feste Sitzordnung und es wird darauf geachtet, dass die Klassenräume regelmäßig und wirksam durchlüftet werden.

Zum Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern gilt laut Faktenblatt des MSB:

„Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht.

Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. (…)“

 Bitte melden Sie sich ebenfalls an der Schule, wenn Sie und Ihr Kind unter die Gruppe fallen, die mit vorerkrankten Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft leben.

Um die Schulgemeinschaft und letztendlich auch Sie und Ihre Familie zu schützen, beachten Sie bitte folgendes Vorgehen bei Krankheitsanzeichen:

Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen. Bis zum Verlassen der Schule sind sie getrennt unterzubringen und angemessen zu beaufsichtigen.(…).

Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens soll die Schule den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG empfehlen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.“ (Faktenblatt MSB NRW S. 6 f)

Außerunterrichtliche Angebote und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern werden wieder aufgenommen, ebenso die Gremienarbeit. Hierzu informieren wir Sie gesondert.

Mit freundlichen Grüßen

B.Rath
(Rektorin)